Vektor Prinzip - so funktioniert es?

Vektor, Booster & Co

Naturstoffe können Vitalstoffe in Ihrer Wirkung und Aufnahme (Bioverfügbarkeit) optimieren Hier kommt das Vektor Prinzip zum Tragen. dabei sucht man einen Stoff, der dem eigentlichen Wirkstoff Beine macht - bzw. der ihn punktgenau direkt zu dem Ort im Körper bringt, an dem er seine Wirkung entfalten soll. Man muss jedoch beachten, dass die entsprechenden Zusatzstoffe keine allergisierende Wirkung haben dürfen.

Wieviel von Trans-Resveratrol nimmt der Mensch auf und wie viel davon wirkt?

Eine der wesentlichen Komponenten für die Wirksamkeitsprüfung einer Substanz im Organismus ist deren Bioverfügbarkeit. Das heißt nichts anderes als: Wie viel von der Wirksubstanz kommt am entsprechenden Ort an, an dem die Substanz wirken soll?
Dies ist allgemein gebräuchlich und klingt überzeugend logisch!

Dazu gibt es verschiedene Messungen. Meist wird aber nur gemessen, wie viel erscheint im Blut und wie lange hält es sich dort auf. Dann kann gemessen werden, wann wird wie viel in welcher Veränderung ausgeschieden. So hat man die  Stoffwechselvorgänge im Organismus erforscht. Aus biochemischen Vorstudien weiß man die in der Zelle stattfindenden Stoffwechselvorgänge. Das erscheint nun mal simpel und einfach.

Doch lässt sich Wirksamkeit wirklich so prüfen?

Ist nicht das Ergebnis, das offensichtlich ist, im Befinden und in den Befunden eines Menschen letzten Endes das einzig Wichtige und Entscheidende? Messergebnisse widersprechen sich oft, da nicht alles gleich sein kann bei der Messanordnung, sondern nur die groben Fakten. Meist hat man auch nur Messergebnisse von Tieren, da hier experimentell besser vorgegangen werden kann (leider!). Natürlich liefert dies erst mal einen Hinweis, den ich nutzen kann. Das ist offensichtlich. Entscheidend ist, was geschieht in der Zelle und rund um die Zelle.

Wie viele Zellen hat der Mensch?

Um es gleich an dieser Stelle zu sagen: Es sind viele. Sehr viele!

Oder genauer: Ein Erwachsener besteht aus 100 Billionen oder 100 000 000 000 000 einzelnen Zellen. Legte man die durchschnittlich nur 40 Tausendstel Millimeter kleinen Zellen aneinander, reichten sie vier Millionen Kilometer weit - oder 100-mal um die Erde. Und selbst wenn man in jeder Sekunde eine Zelle an die andere reihte, würde das Ziel erst nach über drei Millionen Jahren erreicht. Bei einem erwachsenen Menschen sterben in jeder Sekunde rund 50 Millionen Zellen ab - das hört sich viel an, entspricht aber, aneinandergelegt allenfalls einer zwei Kilometer langen Zellenkette. Zudem werden in jeder Sekunde auch beinahe genauso viele Zellen neu gebildet, sodass die Bilanz unter dem Strich fast ausgeglichen ist. Aber eben nur fast, denn der erwachsene Mensch baut nach und nach ab. (Quelle: Joachim Schüring, www.wissenschaft-online.de/artikel/620672&_z=). Alle diese Parameter müssten mit berücksichtigt werden, was mit den besten Computern der Welt nicht möglich ist. Folglich sollten wir uns an den Messergebnissen stets nur grob orientieren! Wir können uns nur mit immer größer werdender Wahrscheinlichkeit an die Wahrheit herantasten.

Das French-Paradox

Enstanden ist die Geschichte von Trans-Resveratrol doch über die Tatsache, dass in Südfrankreich die Menschen trotz sonst nicht unbedingt so gesunder Lebensweise länger leben. Könnte das etwas mit der Nahrung zu tun haben? Das war die Frage, die sich Wissenschaftler stellten.

So untersuchte man die Lebensgewohnheiten – und – siehe da, man entdeckte: die trinken jeden Tag Rotwein.

Also begann man den Rotwein zu untersuchen und so kam man auf die Substanz Trans-Resveratrol, die in ihrem Wirkmechanismus inzwischen schon gut untersucht worden ist. Doch dazu später.

Die Studien über die Bioverfügbarkeit von Trans-Resveratrol sind widersprüchlich.

Wahrscheinlich ist die Wirkung, dass bereits in der Schleimhaut des Darms Verbindungen und Umwandlungen geschehen, die sogenannte Glucuronidform und es sich dann in allen Organen verteilt. Es verschwindet sehr rasch aus dem Blutkreislauf und über 90% werden aufgenommen. Trans-Resveratrol ist nicht flüchtig, sondern sehr stabil.

Für das Resveratrol ist mittlerweile die Bioverfügbarkeit nachgewiesen. In Studien am isolierten Rattendarm bzw. lebenden Ratten fand sich eine relative Bioverfügbarkeit von 20,5% bzw. 70% (ANDLAUER ET AL. 2000, GOLDBERG 1998). Beim Menschen liegt der Bioverfügbarkeit bei ca. 8% (GOLDBERG 2000).

Fazit aus allen Studien: Resorptionsstudien sind ungenau und meist nur in vitro (Das heist im "Regenzglas") und dann oft auch nicht genau für Resveratrol verfügbar.

Plasmaspiegel aber geben nur den Aufenthalt im Plasma wieder. Was am Wirkort bei welchen Konzentrationen geschieht, ist nach allen gesichteten Studien unklar.

Entscheidend aber ist doch die Wirkung!

Die Wirkungen sind klar. Dies ergibt sich aus vielen Berichten.

Natürlich kann eine Verbesserung der Aufnahmebedingungen erreicht werden. Und deshalb ist es durchaus zu begüßen, wenn Wissenchaftler forschen, wie die Wirkung von Resveratrol im Körper verbessert werden kann.

Welche Stoffe kommen als Verstärker oder Träger (Vektor) in Frage?

Wenn man sich näher mit dem Thema beschäftigt, wird einem klar, dass ein Unternehmen, das gewinnorientiert arbeitet, versucht sein kann, eher auf ein patentierten Verstärker zu setzen, weil damit ein höherer Preis am Markt durchzusetzen ist, als auf einem  schon lange bekannten Wirkstoff wie z.B. Bioperine. Aus unternehmeischer Sicht eine durchaus nachvollziehabare entscheidung. Aus der Sicht des an seiner Gesundheit interessieten Verbrauchers jedoch ist dies mit großen Risiken verbunden. Vor diesem Hintergrund leuchtet nun jedem ein, warum die Industrie so ein großes Interesse daran hat, dass in Zukunft Natursubstanzen nicht mehr als Lebensmittel (Mittel zum Leben) sondern als sogenannte  medizinische Produkte eingestuft werden sollen. Übrigns sollen Sie sich dagegen wehren - was Sie hier online tun können. Wir sollen also nicht mehr frei und vor allem einfach und kostengünstig aufdie Apotheke der Natur zugreifen könnne, sondern die Herrschaften aus der Pharmaindustrie wollen an diesen Umsätzen beteiligt werden. Vielleicht liegt darin auch die Antwort auf die Frage, warum unsere Krankenvericherungen immer teurer werden.

Ein patentierter Verstärker: Lactalbon (Risiko Allergie)

Lactalbon, ein Milchprodukt, wird als Wirkstoff-Amplifier (Verstärker) oder Booster (Booster = Wirkungs-Verstärker) bezeichnet. Seine Erfinder forschten mehr als 15 Jahre nach dem Stoff in der Milch, der bei Kindern wie auch bei Tieren in der ersten Lebensphase nicht nur einmalige Wachstumsschübe auslöst, sondern auch dafür sorgt, dass sich Sehnen, Muskeln, Zellen etc. in kürzester Zeit und in ungeheurem biologischen Tempo bilden. Die Erfinder glaubten, in der Milch müsse etwas ganz Besonderes stecken. Nach 15 Jahren Forschung isolierten sie Lactalbon, das Vektor-Peptid, um vielfältigste Wirkungen in Kombinationen mit anderen Substanzen zu entwickeln. Lactalbon, wird geschrieben, vervierfache die Wirksamkeit von Resveratrol. Fraglich ist, ob die allergisierende Wirkung von Milchweiweiß ganz ausgeschlossen werden kann durch die Verkleinerung der Molekulargröße.

Zwar schreibt der Auto ders Buches 20 Jahre länger leben, Dr. Paul Hudson auf Seite 100: Lactalbon, das Vektor-Peptid, welches zu klein ist um eine Milchallergie auszulösen, aber groß genug um vilefältige Wirkungen mit anderen Substanzen zu entwickeln.

Und relativiert das auf Seite 101 durch: So ist das Allergiepotential von Lactalbon viel geriner als bei Milchzucker.

Man darf hier fragen: Was soll nun gelten?

Außerdem sind in dem Produkt Vektor-Resverarol Eisenoxid und andere Zusatzstoffe enthalten, die die Wirkung sogar verschlechtern und verändern und zu unerwünschten Nebenwirkungen im Organismus führen können.

Entscheidend für die Resorption ist, wie die Praxis beweist, vor allem, wo kommt es her, wie wird es gewonnen. Man lässt die Substanz möglichst naturbelassen! Die Natur hat Jahrmillionen Zeit gehabt, um optimale Formen zu entwickeln. Jeder zusätzliche chemische Umwandlungsschritt bedeutet eine zusätzliche Stoffwechselleistung für den Organismus und vermindert so die Wirksamkeit. 

Was wird vom Körper wirklich gebraucht?

Diese Frage wird meist durch Studien an jungen Soldaten beantwortet, mit denen die meisten "Normalwerte" festgelegt werden. Sind diese für den Einzelnen zu niedrig, konnte gezeigt werden, dass im Falle eines erhöhten Bedarfes eine vielfach größere Menge dieser sogenannten Normalwerte benötigt werden, um die gwünschte Wirkung zu erzeiolen. 

Ein unpatentierter Verstärker aus der Natur: Bioperine

Bioperine ist ein hochwertiger, und damit sehr teurer Nährstoff Booster (Verstärker). Ein alte Kaufmannsregel besagt: Im Einkauf liegt der Gewinn. Ist das der Grund, warum manche Hersteller lieber nach einem anderen, weil billigerere, Stoff suchen?

Bei der Bioverfügbarkeit von Curcuma erhöht die Zugabe von Bioperine diese um den Faktor 200.

Ähnliches kann für Resveratrol welches wie Curcuma zu den Polyphenolen zählt, gelten Hier gibt es nicht die Gefahren einer Allergie.

Da dieser Stoff nicht patentiert ist, kann er von allen Herstellern eingesetzt werden, die auf hochwertige Rhstoffe großen Wert legen.